Say Ameisenscheiße

Sagt man das heute eigentlich noch? Ameisenscheiße? Früher war das mal lustig. Weniger lustig waren und sind Insekten. Darunter auch Ameisen. Denn Ameisen sind nicht nur nützlich, sondern auch nervig. Vor allem, wenn sie sich im Freibad über die Pommes oder die Süßigkeiten hermachen. Und noch ätzender, wenn sie den Weg in die Wohnung gefunden haben. So einfach bekommt man die Biester gar nicht los. Und jedes Jahr nach dem Winter beginnt es von Neuem. Kann man auch sehr schön im Trendverlauf sehen.

Trendverlauf Ameisen
Trendverlauf zum Suchbegriff “Ameisen”, Quelle: Google Trends

Branchenkennzahlen

Laut Industrieverband Agrar e. V. (IVA) belief sich in Deutschland der Umsatz mit Insektiziden im Jahr 2018 auf 132 Mio. Euro. Gut, dazu zählen jetzt nicht nur Ameisen. Aber das Geschäft mit der Schädlingsbekämpfung ist ein lukratives. Kammerjäger in Deutschland machten 2016 geschätzt 600 Mio. Euro Umsatz.

Keywordanalyse

Kommen wir also zum Suchvolumen und der Konkurrenzanalyse. Hier muss man allerdings ein wenig sortieren. Denn der logistikaffine Leser kennt die Ameise als nützlichen Helfer im Warenlager. Hat aber wenig mit dem sechsbeinigen Insekt zu tun.

Top 10 Keywords zu Ameisen:

  • Ameisen, Suchvolumen 27.100, Konkurrenz, 40
  • Ameisen im Haus, SV: 8.100, K: 23
  • Hausmittel gegen Ameisen, SV: 5.400, K: 32
  • Ameisen bekämpfen, SV 5.400, K: 26
  • Ameisen vertreiben, SV: 4.400, K: 26
  • Ameisen im Garten, SV: 3.600, K: 27
  • Was hilft gegen Ameisen, SV: 3.600, K: 27
  • Ameisen in der Wohnung, SV: 3.600, K: 24
  • Ameisengift, SV: 2.900, K: 22
  • Ameisenköder, SV: 2.400, K: 19

Das Hauptkeyword hat ein großes Suchvolumen. Doch auch der Longtail bietet eine Menge Content-Ideen.

Anzahl Keywords
Anzahl Keywords gruppiert nach monatlichem Suchvolumen, Quelle: LongTailPro

Eine Schwierigkeit wird sicherlich sein, eine passende Domain zu finden. Bei der Ameisenbekämpfung handelt es sich nun mal um ein Problem, welches schon seit vielen Jahren auftritt.

Monetarisierung

Die einfachste Lösung ist sicherlich die Monetarisierung über Affiliate-Links. Ameisenköder geht bei Amazon für 6 bis 20 Euro über den Ladentisch. Da die Ameisenmittel in die Gartenkategorie fallen, erhält man 7 % Provision pro Verkauf. Im Schnitt wahrscheinlich einen knappen Euro.
Eine weitere Möglichkeit der Monetarisierung könnte die Vermietung von Werbebanner durch ein gutes Ranking in der lokalen Suche sein. Zum Beispiel Schädlingsbekämpfung Stuttgart, Berlin, München.

Quellen

Google Trends
Industrieverband Agrar (IVA)
LongTailPro

Schreibe einen Kommentar